Wie eine Blinzel-Erinnerungs-App Augenkomfort und Ergonomie am Bildschirm verbessern kann
Der Lidschlussreflex: Frequenz und Qualität
Es überrascht Sie vielleicht zu erfahren, dass wir normalerweise 13 bis 17 Mal in der Minute blinzeln. Da der Lidschlag so schnell ist und meist unterbewusst abläuft, bleibt er größtenteils unbemerkt.
Bei längerer Bildschirmarbeitszeit sinkt diese Rate ganz erheblich ab auf etwa 5 bis 7 Lidschläge pro Minute. Zudem nimmt nicht nur die Frequenz ab, sondern auch die Qualität unseres Blinzelns. So nimmt die Anzahl unvollständiger Lidschläge zu, bei denen die Augenlider nicht vollständig schließen.
Eine der Hauptfunktionen des Blinzelns ist es, die Augen mit Tränenflüssigkeit zu benetzen. So wird jedes Mal, wenn wir blinzeln, eine dünne Schicht gleichmäßig über die Oberfläche des Auges verteilt.
Dieser Tränenfilm entfernt Fremd- und Reizstoffe von der Augenoberfläche, hält diese feucht und versorgt die Hornhaut mit Nährstoffen und sogar mit Sauerstoff. Da die Hornhaut selbst keine Blutgefäße hat, sind die äußeren Hornhautzellen hauptsächlich auf die Diffusion von Sauerstoff aus der Luft angewiesen, wobei der Tränenfilm eine wichtige Rolle spielt.
Das Öl in diesem Film stammt aus Drüsen an den Lidkanten und bildet die Schicht, die verhindert, dass der Rest zu schnell verdunstet.
Der Tränenfilm überzieht die Hornhaut, die klare Vorderfläche des Auges. Seine wässrige Komponente hält die Oberfläche feucht, während Mucine dafür sorgen, dass sich die Tränen verteilen und haften. Eine dünne äußere Lipidschicht (Öl) verlangsamt die Verdunstung.
Folgen seltenen Blinzelns
Blinzeln wir zu wenig, wird der Tränenfilm nicht ausreichend erneuert, was zu trockenen Stellen auf der Hornhaut führt. Das kann Unbehagen, verschwommenes Sehen und ein Fremdkörpergefühl oder Brennen in den Augen verursachen. Chronische Trockenheit kann auch zu schwereren Problemen wie Entzündungen oder Schäden an der Hornhautoberfläche führen.
Die Ölschicht leidet zuerst. Weil sie nur durch vollständige Lidschläge erneuert wird, wird sie bei langen Bildschirmsitzungen mit vielen unvollständigen Lidschlägen dünner und reißt auf. Durch die Lücken verdunsten die Tränen schneller, als sie ersetzt werden. Das ist die verdunstungsbedingte Form des trockenen Auges, die am engsten mit dem Blinzeln zusammenhängt.
Wenn Sie sich auf einen Bildschirm konzentrieren, blinzeln Sie oft weniger, was Symptome trockener Augen und die Augenbelastung verstärken kann. Lange Bildschirmzeiten verstärken das Unbehagen zusätzlich, besonders beim Lesen kleiner Schrift oder bei schlechter Beleuchtung.
Augenärzte sprechen vom Computer-Vision-Syndrom oder von digitaler Augenbelastung. Darunter fallen Augenbelastung, trockene Augen, Reizungen und verschwommenes Sehen. Wenn Sie stundenlang am Computer sitzen, können diese Beschwerden es schwer machen, konzentriert zu bleiben und den Arbeitstag durchzuhalten.
Wenn die schützende Lipidschicht (Öl) aufreißt, verdunstet die wässrige Tränenflüssigkeit durch die Lücken schneller.
Regelmäßige Pausen sind wichtig!
Beim Blick in die Ferne können sich die Augenmuskeln entspannen, die für das Scharfstellen in der Nähe zuständig sind. Probieren Sie die 20-20-20-Regel: Schauen Sie alle 20 Minuten für 20 Sekunden auf etwas, das etwa 20 Fuß (6 Meter) entfernt ist.
BlinkEasy erkennt, wenn Sie zu lange auf den Bildschirm schauen, und erinnert Sie daran, eine Pause einzulegen. Nutzen Sie die Pause, um in die Ferne zu schauen und Ihre Augenmuskeln zu entspannen, bevor Sie weiterarbeiten.
Blinzeln und Pausen laufen auf dasselbe hinaus: Aufmerksamkeit. Sobald die Arbeit Sie fesselt, blinzeln Sie langsamer und verlieren das Zeitgefühl. BlinkEasy verfolgt beides für Sie und unterbricht nur, wenn es nötig ist. So enden lange Sitzungen seltener mit müden, trockenen Augen.
Schauen Sie alle 20 Minuten für 20 Sekunden auf etwas, das etwa 20 Fuß (6 Meter) entfernt ist.